BIN NEBENAN

Ein Solotheaterstück von Ingrid Lausund

Produziert und interpretiert von Christine Garbe

Inszeniert von Georg Büttel

 

Produktion & Spiel: Christine Garbe
Regie: Georg Büttel
Regieassistenz: Sophia Schumann / Julia Gröbl
Bühne: Thomas Bruner
Musik: Thomas Unruh
Plakatfoto: Alan Ovaska

 

Hinweis: Diese Inszenierung von Bin nebenan ist eine eigenständige Theaterproduktion und steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Autorin oder dem Verlag der Autoren.

BIN NEBENAN

von Ingrid Lausund 

Eine Tragikomödie in sieben Monologen, multipel persönlich gespielt von Christine Garbe.Hier treffen Wellnessmomente auf Panikattacken, lustvolle Fantasien auf internalisierten Rassismus und Plüschzebras auf das löchrige soziale Netz unserer Gesellschaft.Menschen von nebenan offenbaren ihre Ängste und kämpfen um ihre Würde; sie entlarven Denkmuster und legen Gefühle frei in einer Welt, in der alle neben sich zu stehen scheinen im erbitterten Streben nach Status und Individualität.Ein abgründig packender Theaterabend, in dem die pure Absurdität des Daseins das Publikum zum Staunen, Lachen und Erkennen verführt.

 

 

 

Pressestimmen

"Sowohl die Autorin als auch die Schauspielerin machen sich über die Figuren nie lustig. Sie gönnen sich höchstens ein wenig Ironie, die dann ein erstaunlich großes Komikpotenzial entwickelt. (...) Christine Garbe trifft die so unterschiedlichen Personen gleichermaßen belustigend wie berührend in ihren verletzten Kernen. Da passiert aus einfachsten Schauspielmitteln heraus großes Theater." (Abendzeitung)

 

 

"Am theater VIEL LÄRM UM NICHTS (das hier kooperiert) kann man einmal mehr bestaunen, wie wenig gutes Theater braucht. Auf der leeren Bühne ein Tisch mit Hocker, ein paar Klamotten, und zwei, eine Schauspielerin und ein Regisseur, die ihren Job lieben. Christine Garbe gestaltet mit unglaublicher Wandlungsfähigkeit zig Rollen, mal zwischen freudigem Grinsen und Tränenstau, dann wieder genervt-zynisch, ob finanzielle Existenzangst oder zurückgebliebene Jugendliche, sie kann wollüstig im Badewasser schwelgen oder ernst in einer Zwischenwelt dem eigenen Tod hinterherreflektieren: eine Achterbahn der Emotionen. Auf der Regisseur Georg Büttel durch alle Stimmungswechsel hindurch sicher bremst und beschleunigt, und so werden aus Lausunds Figuren mit ihren manchmal etwas verschrobenen Phantasien, ihren Ängsten und Macken vertraute Mitmenschen. Standing Ovations für ein grandioses Solo." (IN München)

 

 

"Fulminanter Szenenreigen. Die Episoden wirken wie soziologische Studien, kritische Kommentare zum Zustand unserer brüchigen Gesellschaft kurz vor dem Kipppunkt in die Katastrophe. Christine Garbe brilliert im theater VIEL LÄRM UM NICHTS  in ebenso witzigen wie tiefgründigen Monologen."
(Donaukurier)